Schülerinnen der Mädchenvolksschule
Heiligenstatt nehmen an einem Umweltbildungsprojekt auf der Donau teil.
Eine wilde, abenteuerliche Donauinsel, die nur mit einem Boot erreichbar ist, bot den idealen Standort für die Erkundung der Geheimnisse dieses Flusses und des Auwaldes. Bevor die Mädchen der Mädchenschule Heiligenstatt über die Donau übersetzten, stimmten sie sich mit einigen Spielen auf das Thema Wasser und die bevorstehende Forscherausbildung ein. Danach ging es mit dem Takatuka-Schiff auf die Insel. Dort gelandet, verwandelten sich die Kinder und ihr Lehrer Toni Gschrei und Erzieherin Helga auch äußerlich in Piraten. Die jungen Piratinnen durchliefen unter der Führung des Kapitäns Norbert und der Matrosin Hanna einen Parcour, der sich über die gesamte Insel erstreckte. Dabei wechselten sich sogenannte Bewegungsstationen mit Informationsstationen ab. Bei den Bewegungsstationen galt es zwischen "geenterten Schiffen" auf schwankenden Seilen zu hangeln, sich durch einen dunklen Biberbau über viele Hindernisse zu tasten oder mit der Donauschaukel auf den Fluss zu schaukeln. An den Informationsstationen erfuhren die jungen Forscherinnen durch eigenes Beobachten und Nachdenken, wo der Biber zu Gange war, was er frisst, wo er wohnt, warum die Weide in der Aue wächst und wie sie der Mensch nutzt.
Ziel dieses Projekts war es, durch das direkte Erleben der Natur, eine emotionale Bindung an ein einzigartiges Stück Heimat zu schaffen und ein Bewusstsein für die Schönheit der Auenlandschaft und des Flusses Donau zu wecken.